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Eine tobende Footballkulisse, eine Wüste zwischen Bergen und ein verrückt konstruiertes Schloss

Am letzten Wochenende besuchten wir das Chili-Fest in Pueblo, eines der bekanntesten Feste der Stadt, bei denen es allerlei Leckeres zu Essen, Trinken und auch sonst Einiges zu bestaunen gab, alles rund um die berühmte Chili-Schote, mexikanische und südamerikanische Spezialitäten und Traditionen.

 

LET'S GO THUNDERWOLVES! LET'S GO! Dieser Slogan hallte letzten Samstag durch den Thunderbowl (die Footballarena der Uni). Passend zum ersten Heimspiel der Footballer dieser Saison stieg bei strahlendem Sonnenschein eine echte Party rund um das ganze Event. Bei uns im Wolf Village wurde sich bereits ab morgens um 9 Uhr gründlich auf das Spiel "vorbereitet". Natürlich mit genügend Bier und einem ausgewogenen Frühstück Um ehrlich zu sein, so ein saftiges Steak zum Morgen und auch das ganze Barbecue an sich war echt schon ziemlich klasse. Die Stimmung im Stadion und das "Erlebnis Football" an sich toppten das Ganze dann jedoch noch.

 

Gestern ging es dann mit den anderen Deutschen im Gepäck zum Great Sand Dunes Nationalpark. Eine der Sehenswürdigkeiten Colorados, wenn nicht sogar der ganzen USA. Angrenzend an eine Gebirgskette erstecken sich sehr surreal auf einem Areal von 80 km² tausende von Sanddünen, teilweise über 200 Meter hoch. Ein einmaliger Anblick! Man fühlt sich, als wäre man in einer Sandwüste. Dreht man sich dann jedoch wieder um, dann steht man vor mehreren 4000er Bergen, die auf ihren Gipfeln sogar schon schneebedeckt sind. Schnee, bewaldete Berge und Sanddünen auf einen Blick? Das kann man hier haben und es ist wirklich faszinierend, was die Natur hier geschaffen hat.

Auch wenn wir es nicht bis ganz nach oben auf die höchsten Dünen geschafft haben, so sind wir doch mehrere Stunden im Sand gewandert und haben einfach die Natur um uns herum genossen.

Anschließend ging es dann noch zu den angrenzenden Zapata Falls. Einem kleinen Wasserfall, in den man nach einer etwas abenteuerlichen und recht gefährlichen Route (teils sogar durch den Strom selbst, immer nach den besten Steinen als Standmöglichkeit suchend) quasi "hineingehen" kann. Das Erlebnis, den Wasserfall so über bzw. neben sich herunterprasseln zu spüren war auch wirklich ganz besonders. Zum Abschluss haben wir uns dann auf einem Berg noch den Sonnenuntergang angeschaut.

Heute habe ich dann zusammen mit einigen anderen Internationals noch einen kleinen Trip zum Bishop Castle unternommen. Dabei handelt es sich um ein nur mit einfachen Werkzeugen und ohne schwere Geräte von nur einem Mann erbautes Schloss. Mit den Arbeiten wurde 1969 begonnen und seitdem "schustert" sich der Besitzer sein riesiges Schloss immer weiter zusammen. Mittlerweile ist es auf eine beachtliche Größe angewachsen. Der Hauptturm misst über 50 Meter, auf die man absolut ungesichert auf sehr dünnen Wendeltreppen klettern kann. Auch ansonsten kann man sich in und auf seinem Schloss frei bewegen, wohin man will. Es gibt keinerlei Sicherheitsvorkehrungen, alles ist etwas baufällig und wenn man sich einmal "vertritt" dann kann das mehr als böse enden. Adrenalin war also die ganze Zeit genügend mit von der Partie. Eine Sache, die man aber auf jeden Fall einmal gemacht haben muss, da in Deutschland oder Europa so etwas aufgrund von Sicherheitsbestimmungen absolut unmöglich wäre

 

30.9.13 06:50, kommentieren

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Die Zeit vergeht!

Jetzt ist schon über ein Monat vergangen, seitdem ich Deutschland verlassen habe und wir haben viel erlebt.

Grade erst gestern waren wir im "Texas Road House", einem richtig guten Steakhaus, in dem man ordentlich schlemmen kann. Dort habe ich dann auch den besten Nachtisch meines Lebens gegessen (Schokobrownie mit Vanilleeis und Schokosoße, super lecker!!).

Das Wochenende stand diesmal im Zeichen des Sports. Wir haben uns ein Spiel der Volleyballfrauen angeschaut und waren begeistert von ihrer Spielweise und der Stimmung in der Halle (inklusive Wolfsgeheul bei fast jedem Punkt, den Pueblo gemacht hat, schließlich trifft man den Wolf als Maskottchen der Uni hier überall an). Außerdem war ich auch mal wieder am Sportplatz. Das schaffe ich hier zwar nicht so oft wie in Deutschland, was auch schwer wäre, aber es hat mich dann doch nochmal hingezogen, um mir die Frauen- und die Männermannschaft der CSU Pueblo anzuschauen und besonders von den Frauen war ich wirklich positiv überrascht. Die wären sicherlich in der Lage in Deutschland auf dem Niveau einer 2. Frauenbundesligamannschaft mitzuspielen. Am Samstagabend war dann noch Public Viewing des Auswärtsspiels der Thunderwolves (Footballteam der CSU) auf Leinwand und mit gratis Pizza und Getränken angesagt. Am Sonntag war dann der große Tag für Björn, ein Kommilitone, der ebenfalls aus Augsburg mit nach Pueblo gekommen ist. Er hatte gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden das erste Rugbyspiel in der Geschichte der CSU Pueblo und das auch noch im großen "Thunderbowl" (dem Stadion der Thunderwolves). Eine super Erfahrung für ihn und auch für mich, da ich mit Rugby vorher nicht wirklich was am Hut hatte.

 

Das absolute Highlight der letzten Woche, wenn nicht sogar der gesamten Zeit hier in Amerika, war jedoch die Poolparty am Samstagnachmittag im Haus von Don und Helen, einem Paar, dass sich hier vor Ort ein wenig um die internationalen Studenten kümmert und alle in ihr gigantisches Anwesen eingeladen hat. Solch einen Luxus hab ich noch nicht gesehen! Ein phenomenales Haus, wie man es sonst nur aus dem Fernsehen kennt, ein riesiger Pool mit Wasserfontainen, ein Jacuzzi, der einen alle Sorgen vergessen lässt und ein leckeres Barbecue - so lässt sich der Tag zusammenfassen. Das Leben kann so schön sein Wir hatten alle einen großen Spaß und freuen uns schon auf die nächste Einladung zur Party dort.

18.9.13 05:48, kommentieren